...der Weg ist das Ziel

 

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...die Tage wirken länger als sie wirklich sind

Also eigentlich hat ein Tag ja nur 24 Stunden und oft kann man gar nicht alles erledigen, was man sich vorgenommen hat, weil dann ein Tag mindestens doppelt so lange sein sollte.

Richtig schlimm ist wird erst dann, wenn der Tag gefühlte 48 Stunden hat und man nicht mal die Hälfte davon sinnvoll nutzen kann. Im Moment mache ich einfach nichts - bin seit zwei Stunde beim Arbeiten und überlege wie ich die restlichen sechs Stunden verbringen soll.Also überlege ich viel und überlege und überlege und ja, schreibe ein wenig. Was natürlich in meinem Bereich nicht gerade vorbildlich ist - da ich dieses Jahr wohl nichts mehr für meine Ziele tun kann (oder will oder schaffe) oder wie auch immer, was mir in Anbetracht von weniger Gehalt im nächsten Jahr
trotzdem s***** egal ist.

Das Wetter und mein Leben stehen auch gerade im Konkurrenzkampf:Grau, Trist, regnerrisch und kalt.
Das perfekte Wetter um raus zu gehen. Der Regen, der einem ins Gesichtklatscht tut gut. Auch das Laufenn oder Heimtrainer trotz Muskelkater macht mich irgendwie glücklich. Klingt komisch - ist aber so. Nur durch Training komme ich weiter - ein Stück an Plan Z.

Meine Devise: Körperlicher Schmerz ist besser als seelischer. Deswegen habe ich mir auch gleich einen Termin beim Zahnarzt geben lassen (ich bin wirklich ein Phobiker) und einen Tattoo Termin (der allerdings leider erst in 46 Tagen ist).

Lyrischer Glanz heute:

Allein

Du,
du bist da,
sagst nichts,
lachst,
drehst dich weg.

Ich,
ich bin weg,
weit weg - von dir.

Durch einen Tränenschleier seh ich dich.
Versuche, die Tränen wegzublinzeln.
Merke, wie mir etwas in mir aufsteigt,
aus meinem Bauch, die Kehle hinauf,
es tut weh, so weh,
bekomme keine Luft mehr,
ersticke - an Liebe.

Du,
du siehst weg...

5.11.13 10:18


Der erste Arbeitstag im Rest meines Lebens...

…dass heute etwas anders ist, das erkennt man heute sofort. Ich gehe normalerweise nicht geschminkt zur Arbeit, weil ich eher ein Langschläfer bin und dann zu faul oder zu spät dran. Aber heute dachte ich mir: Blos nicht anfangen zu heulen wenn ich meinen Platz betrete und als erstes sein Foto in meinem Mousepad
in meine Augen tritt… Nur wie soll ich das anstellen?

Erleuchtung: nicht wasserfestes Mascara.

Da aber die Schatten meiner letzten schlaflosen Nächte sehr schwarz unter den Augen zu sehen sind, muss auch noch irgend so eine Empfehlung meiner Schwester drauf und make up und Rouge.
Hm… Natürlich ernte ich da erst mal schiefe Blicke. Egal. Im Moment ist mir einfach alles egal. Egal egal egal.

Gestern habe ich noch mit trainieren angefangen.Ich bin gelaufen, ja eher spaziert, aber wenn man bedenkt, dass ich auf dem letzten und höchsten Hügel meiner Stadt wohne und ich die gefühlte unsportlichste Person auf der Welt bin, ist das schon eine Leistung zwei Stunden im nirgendwo herumzuspazieren natürlich mit strammen Schritt.

Musik an - Welt aus. So war das irgendwie. Ich bin gelaufen, gelaufen... ...und gelaufen. Bis ich wieder am ersten Lied angekommen bin.

Daheim war ich dann immernoch sehr aufgewühlt. Irgendwas musste ich tun um nicht auf dumme Gedanken zu kommen.

Okay, Heimtrainer - du wundervolles Teil, welches bis jetzt nur von meinen

Katzen als Schlafplatz genutzt wurde - du wirst jetzt intensiv in Wallung gebracht. Ha und siehe da - schon wieder ne Stunde was gemacht.

Musik an - Welt aus. Wieder fast die ganze Playlist heruntergehört.

Liebeskummer ist halt doch die beste Diät.
Und spornt dazu noch die Kreativität an.

Lyrisches Highlight heute:

Er und Sie

Sie saß da,

legte ihm ihr Herz

zu Füßen.

Doch er,

er gab ihr Tritte.

Ihre Seele weinte,

ihr Herz schrie.

Er,

er hat gelacht...

4.11.13 11:14


... Tag zwei im Rest meines Lebens

Wie wahr, was uns schon Tim Bendzo vorgeträllert hat:

"Ich hielt alles Glück in meinen Händen
zumindest wars zum Greifen nah.
Beim Versuch das Blatt zu wenden
Wieder kein Glück gehabt.
Man sagt, dass alles Glück dieser
Welt vor unseren Augen liegt.
Doch wie oft täuscht man sich
in dem was man mit den Augen sieht."

Noch nie war das realer als vor zwei Tagen.
"Er" hat mich einfach aus dem nichts zur sterbenden
Blume gemacht. Und plötzlich, nach ganz genau fünf
Jahren stehe ich vor dem Scherbenhaufen meines Lebens.

"Klar, hat doch jeder schon durchgemacht" denkt man jetzt sofort. Und klar, das weiß ich auch - und es ist ja nicht das erste Mal in meinem Leben, das sowas passiert ist. Aber dieses Mal ist es anders.
Ich war noch nie so zerissen. Nie habe ich mich so elend gefühlt. Und allein die Tatsache, dass ich mir eigentlich schon vor Jahren geschworen habe, nie mehr Gefühle zu zu lassen macht mich noch ein klein wenig kaputter.

Also was macht man nun in so einer Situation, wenn der "Lieblingsmensch außerhalb der Familie" und der einzige Freund den man hat weg ist?
Ja - versuchen drüber hinweg zu kommen. Sich den Schmerz aus der Seele schreiben und sich ein Ziel setzen. Was man eigentlich nie hatte:

1. Plan A-Y über Bord werfen
2. Plan Z verfolgen
3. ein Blog eröffnen.

Jo, hier bin ich also. Dyiing.Flower - die sterbende Blume,
die sich ein Ziel gesetzt hat.

Dazu passt auch der Eingangs bereits erwähnte Tim Bendzko wieder:

"Und ich laufe. Ich laufe. Davon.
Ich laufe. So schnell und so weit ich kann.
Und erst wenn ich nichts mehr spüren kann,
erst wenn ich nichts mehr spüren kann
Ich laufe davon...
... so schnell und so weit ich kann
Und erst wenn ich nichts mehr spüren kann,
erst wenn ich nichts mehr spüren kann
Komm ich an
..."

Somit wäre ich bei meinem Ziel:

Einen VIERTELMARATHON - am 05.10.2014

Die Vorraussetzungen sind noch nicht perfekt
(Übergewichtig, faul, Sportmuffel, Hashimoto geplagt)
Aber der Weg ist das Ziel. Und alles was zählt!


Und um dies zu schaffen bin ich hier.
Ich werde viele schwere Zeiten erleben, Rückschläge und Motivationslöcher. Aber ich will es beweisen, dass ich noch irgendwas im Leben schaffen kann, was ich sonst nie geschafft hätte.

Wünscht mir Glück - jetzt werde ich mich, meine Familie und euch 335 Tage nerven und an meinem Leben teilhaben lassen!!

3.11.13 12:24


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