...der Weg ist das Ziel

 

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...die letzten Stunden

...wenn der Abend zu Ende geht, dann kann ich sagen,
dass icheine Woche überlebt habe.
Ich habe dann seit einer Woche mein Leben verloren.

Es ist immer noch sehr schwer für mich nicht ständig in Tränen auszubrechen. Ich suche mir Ablenkung im Sport und in der Kontrolle über mich selbst. Eine Woche ohne Essen. Nur Wasser, Tee, Kaffee und Vitamintabletten.
Irgendwie fühlt es sich falsch an, aber auch so richtig. Ich habe Essen geliebt, ich liebe ihn. Er liebt mich nicht mehr, ich liebe das Essen nicht mehr. Laut Waage wiege ich bereits fast 5kg weniger. Wow. Es fühlt sich gut an.

Morgen beginnt also die zweite Woche im Rest meines Lebens, ich kann mir immernoch nicht vorstellen, es ohne "ihn" zu verbringen.

Also Laufe und Tanze und Radle ich weiter.
Weiter in eine tiefe Spirale von Traurigkeit, Dunkelheit und Leere.

Wo soll das noch hinführen?
Wo geht der Weg hin?
Wie soll ich das alles nur überstehen?

Solangsam weiß ich nicht mehr, was ich tun soll. Mal bin ich manisch gut gelaunt, ein zwei Minuten später könnte ich alle Menschen um mich herum anschreien und sie verletzen.

Meine Schwester hat schon keine Lust mehr darauf, sie meint, dass sie ab jetzt keine Rücksicht mehr auf mich nimmt.

Sollte ich in einer Woche schon alles vergessen haben?

7.11.13 21:49


... Tränenmeer

Okay, es ist passiert. Ich sitze in der Arbeit und heule einfach los.

Jetzt bin ich nicht nur traurig und leer. Nein, jetzt fühle ich mich auch noch total erniedrigt.

Womit habe ich das eigentlich verdient?
Warum kann im Leben nicht einfach einmal was gut sein... Es bleiben und das bis zum Lebensende?

Warum zerplatzen alle Träume, Wünsche und Hoffnungen?

KEINER

Keiner kann sehen, wie es ist,
keiner sieht, wie es mir die Seele zerfrisst.
Keiner will merken, wie es mir so geht,
keiner fragt nach, weil es nicht auf meiner Stirn geschrieben steht.
Keine Ahnung wird man später haben,
wenn sich alle in verlogner Trauer fragen:
"Wieso hat sie das gemacht,
gestern hatte sich doch noch gelacht!?"


7.11.13 11:21


... sinnfrei ...

... ich sitze hier, auf meinem Stuhl.
Schaue aus der Glastüre ins nichts.
Leere. Leere in mir. Es wird von Tag zu Tag schlimmer.
Ich fühle nichts, ich esse nichts. Bin gereizt und habe Schmerzen. Schmerzen im Herz, Schmerzen im Kopf, Schmerzen in den Gelenken, Zahnschmerzen.

Selbst die Sonne, die scheint kann mich nicht ein klein wenig aufmuntern. Eher im Gegenteil.

Mir wäre jetzt ein klein wenig zum Heulen zu Mute. Aber da ich mir mit vier überfröhlichen Kollegen das Büro teile, ist das nicht möglich.
Tick Tack... Tick Tack... Die Zeit geht weiter...
Tick Tack... Tick Tack... Das Leben zieht an mir vorbei

Heute ist also so ein Tag, an dem ich wünschte nie geboren worden zu sein.
So ein Tag, den ich nie wieder erleben wollte.

7.11.13 10:05


... autsch ...

... gerade lässt die Beteubung vom Zahnarzt nach.

Tut schon ein wenig weh. Aber tja. Wie auch immer, da muss ich durch. Wird noch ein langer Weg. Ich habe massive Kieferprobleme wie knirschen und einen viel zu stark ausgeprägten Kaumuskel - kommt vom Knirschen. Normalerweise sollte er nicht sichtbar sein, bei mir fällt er schon beim Schlucken auf. Vier cm zu ausgeprägt, schädigt dem ganzen Oberkörper Muskelapperat. Gut jetzt weiß ich endlich woher die elendigen Kopfschmerzen kommen.
Aufgrund dessen muss ich jetzt zum Kieferorthopäden - an der Spange komme ich nicht rum. Ohjeee. Aber ich wollte es so.


Außerdem war ich beim Friseur - schnipp schnapp die lange blonde Mähne ab. Ich habe mich von meinen geliebten Haaren verabschiedet. So wie er sich von mir verabschiedet hat. Ich lasse jetzt mein ganzes altes
Leben hinter mir. Da musste der Schritt auch sein...

Nur ein wenig traurig, wenn 20 cm (mindestens) auf einmal nicht mehr da sind.

6.11.13 21:23


...music was my first love...

…and it will be the last!

Gestern habe ich mein erstes richtiges Lauftraining mit Joggen hinter mir. Echt anstrengend sag ich da nur. Meine Laufpartner waren auch nur halb so motiviert wie ich - wenn überhaupt. Macht auch nichts. Vielleicht laufe ich in Zukunft einfach allein, dann brauch schon niemand ein Tempo anzupassen oder nur aus Mitleid mit mir mit gehen.

Dazu habe ich mir einen MP3 Player gegönnt. Motto lautet ja immernoch: Musik an - Welt aus.

Aber wie sieht die Playlist aus?
Gott, eigentlich bin ich echt Liebeskrank wenn ich so darüber nachdenke.

- Die Toten Hosen - Herz brennt
- James Blunt - Goodbye my lover
- Sunrise Avenue - Fairytale gone bad
- Linkin Park - Rolling in the deep (mir sind Männerstimmen lieber haha)
- Bruno Mars - Who is
- Die Ärzte - Nichts auf der Welt (mein Liebling)

Und so zieht sich das wirklich 30 Lieder durch.

Ich werde echt verrückt, auch wenn es erst fünf Tage sind. Fünf verdammte Tage, die mir alles nehmen, mich auszehren. Es kostet einfach nur schon so viel Kraft morgens aufzustehen. Ich finde im Moment keinen Grund wofür es sich lohnt zu Leben. Ich habe keine Träume, keine Wünsche, keine Hoffnungen. Und von Tag zu Tag wird es schlimmer. Und irgendwie hilft nichts vernünftiges- außer Musik und Bewegung.
Auch wenn alle sagen: "Das geht schon vorbei"

Früher war es Schokolade, die mir über schwere Stunden hinweggeholfen hat. Heute stelle ich fest. Ich habe seit sage und schreibe FÜNF TAGEN nichts mehr gegessen…

Aber es fühlt sich irgendwie, so krank es ist, gut an...

Gedicht des Tages unter Gedichte zu finden

6.11.13 08:33


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